Etwa 1 % der Bevölkerung ist an einer Epilepsie erkrankt, das sind in Deutschland 600.000 bis 800.000 Menschen.
Ein epileptischer Anfall ist nicht zwangsläufig Ausdruck einer Krankheit. Ungefähr 5 % der Menschen erleiden einmal im Leben einen epileptischen Anfall, aber bei weniger als 1 % entwickelt sich eine Epilepsie.
Die Arbeitslosenrate ist bei Menschen mit Epilepsie im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung dreimal so hoch.
Jugendliche mit zusätzlichen Einschränkungen, wie beispielsweise einer Lernbehinderung, sind noch stärker benachteiligt.
Eine Befragung des Modellprojekts Epilepsie von Betrieben unterschiedlicher Branchen im Sommer 2007 zeigt, dass einerseits das Interesse an diesem Thema sehr groß ist, auf der anderen Seite eine große Unsicherheit aufgrund fehlender Informationen herrscht.
Menschen mit Epilepsie haben nicht häufiger Arbeitsunfälle als andere Mitarbeiter. Dies gilt für gewerblich-technische Berufe und auch für Berufe im Dienst-leistungssektor.
Menschen mit Epilepsie fehlen krankheitsbedingt nicht häufiger am Arbeitsplatz als Arbeitnehmer ohne Epilepsie.
Dies belegen Untersuchungen des Chemiekonzerns BASF und des Berufsbildungswerks Bethel zu anfallsbedingten Fehlzeiten und zur Unfallhäufigkeit.
Menschen mit Epilepsie weisen die gleiche Spannbreite an Intelligenz, Geschicklichkeit und Belastbarkeit auf, wie alle anderen Menschen auch.
Einschränkungen ergeben sich lediglich durch Symptome während eines Anfalls und gegebenenfalls zusätzlichen Erkrankungen.
Etwa 70% aller Menschen mit Epilepsie sind heute aufgrund moderner Therapien und antiepileptischer Medikamente anfallsfrei.
Menschen mit Epilepsie besitzen häufig eine hohe Motivation. Sie verhalten sich an ihrem Arbeitsplatz umsichtig und diszipliniert, weil sie sich ihres Gefährdungspotentials bewusst sind.
Bei der Einstellung berät Sie der Integrationsfachdienst über begleitende Hilfen und finanzielle Unterstützung.
Bei weiteren Fragen oder wenn Sie eine ausführliche Broschüre zum Thema wünschen,
rufen Sie uns an Fon 07851 84-2401
oder mailen Sie uns info(at)modellprojekt-epilepsie.de

Nachschlagewerk „Epilepsie und Arbeit“, ISBN 3-9805386-8-6, zu beziehen im Buchhandel und direkt beim Verlag Einfälle bzw. der Deutschen Epilepsievereinigung gem. e. V. für € 15
http://www.epilepsie.sh/Arbeit.41.0.html
„Empfehlungen zur Beurteilung beruflicher Möglichkeiten von Personen mit Epilepsie“
Information der Berufsgenossenschaft Nr. 585 des Arbeitskreises zur Verbesserung der Eingliederungschancen von Personen mit Epilepsie;
www.arbeitssicherheit.de
Das Modul „Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben“ informiert über Anfallsformen und ihre Auswirkungen auf Beruf und Arbeit und beantwortet Fragen zu den beruflichen Leistungsfähigkeiten und Kompetenzen von Menschen mit Epilepsie.
Eine Beratungsbroschüre "Menschen mit Epilepsie im Arbeitsleben" kann gegen eine Schutzgebühr von 5 € pro Exemplar bestellt werden.
http://www.ebba.kompetenzplus.de/ebba/me/bestellen.html
Deutsche Epilepsievereinigung – Bundesverband der Selbsthilfe
http://www.epilepsie.sh/Arbeit.41.0.html
Unter diesem Titel veröffentlicht das Modellprojekt Epilepsie eine Broschüre für Arbeitgeber. In einem ansprechenden Format erhalten Sie auf 45 Seiten Informationen zu verschiedenen Themen, die im Zusammenhang mit einer Epilepsie stehen können. Angefangen bei Fakten über den Themenkomplex Epilepsie in der Arbeitswelt bis hin zu konkreten Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber, werden wesentliche Fragen aufgegriffen.
Die Broschüre ist in folgende Themenbereiche gegliedert:
Diese Broschüre ist nicht nur für Arbeitgeber interessant, sondern kann ebenso Betroffenen und allen, in diesem Kontext arbeitenden Personen hilfreich sein.
Wenn Sie Interesse an unserer Veröffentlichung haben, laden wir Sie ein, sich im Downloadverfahren (Download 500kb) einen Überblick zu verschaffen. Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch ein Exemplar zu.
Nutzen Sie hierfür bitte die Emailadresse info(at)modellprojekt-epilepsie.de oder rufen Sie uns an unter 07851 842401.